Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Diskussion eines Konzeptpapiers, das Ansätze der Sozialen Dreigliederung, Basisdemokratie, Regionalität und eines dezentralen Geldsystems miteinander verbindet.
Die Gespräche zeigten erneut, wie vielfältig die Perspektiven innerhalb der Gruppe sind. Diskutiert wurden unter anderem die Trennung von Staat und Geld, die Bedeutung von Subsidiarität, Fragen der regionalen Selbstverwaltung sowie alternative Organisationsformen in Bildung, Gesundheit und Pflege.
Ein wiederkehrendes Thema war die Frage, wie gesellschaftliche Strukturen gestaltet werden können, damit Menschen möglichst selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln können. Dabei wurde deutlich, dass Vielfalt und Resilienz häufig wichtiger sind als zentralisierte Lösungen, die zwar oft mit dem Anspruch größerer Effizienz begründet werden, in der Praxis jedoch nicht selten neue Abhängigkeiten, Komplexität und Fehlsteuerungen hervorbringen.
Die Diskussion machte zugleich sichtbar, dass die Arbeit der Gruppe weniger auf die Suche nach einer einzigen „perfekten“ Lösung gerichtet ist. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu bringen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Die Teilnehmer empfanden den Austausch als anregend und bereichernd. Das vorgestellte Konzept erwies sich erneut als geeignete Grundlage, um zentrale Fragen gesellschaftlicher Gestaltung gemeinsam zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

